Sport, Bewegung, Fitness

Bewegung, Sport und Fitness für den Hund und seinen Begleiter

Das zweite große Tätigkeitsfeld beschäftigt sich mit der körperlichen Fitness sowie der sportlichen Leistung des Hundes und seines Begleiters. Durch wissenschaftliche Grundlagen in den Bereichen der Anatomie und Physiologie des Bewegungsapparates sowie der Leistungsphysiologie des Hundes und Kenntnisse einer umfangreichen Trainingslehre sowie ein Studium der Themen, die sich auf verschiedene Hundesportarten beziehen, erwirbt er in diesem Lehrgang nicht nur Kompetenzen sondern auch Werkzeuge, die seine Arbeit sehr effektiv machen.

Ein erwachsener Mensch, der sich einen Hund zulegt, um sich zu bewegen, muss vom Berater nicht besonders zu einem Bewegungstraining motiviert werden, und auch derjenige nicht, der den festen Willen hat, sich selbst und seinen Hund körperlich fit zu halten. Ihm müssen nur verschiedene Wege gezeigt werden, die für ihn und seinen Hund optimal sind.

In unserer Gesellschaft gibt es aber neben vielen Erwachsenen auch immer mehr Kinder und Jugendliche mit einer Scheu vor Bewegung, die entweder auf Faulheit oder aber auch auf tiefenpsychologische Gründe beruhen. Für diese Gruppe praktiziert der HGT nicht nur ein Fitnesstraining mit dem „Motivationserzwinger“ Hund, sondern gleichzeitig auch eine tiergestützte Therapie und Sozialarbeit. In Deutschland wird dieser psychologische Aspekt, den Tiere auf Menschen ausüben, weitgehend unterschätzt.

Der HGT lernt in Theorie und Praxis ausführlich alle bekannten 12 Hundesportarten kennen, wie Dog Frisbee, Flyball, Obedience, Dog-Dancing, Hütehundesport, Wasserarbeit, Agility, Hunderennen, Coursing, Zughundesport, Turnierhundesport und Dogging. Diese Lektionen wurden von erfolgreichen Hundetrainern geschrieben, die oft sogar mehrmalige Deutsche Meister, Europa- oder Weltmeister waren oder sind.

Für die Beurteilung des Hundes und vor allem dessen Leistungsbereitschaft wendet der HGT verschiedene Tests an, die von Sportwissenschaftlern entwickelt und von Fachtierärzten für Physiologie überprüft worden sind. Neben einer gezielten Bewegungsanalyse, die durch entsprechende Programme gestützt wird, sind verschiedene Tests und Leistungsparameter bekannt, sodass er gegenüber dem Tierbesitzer relativ treffsicher Aussagen machen kann, welche Sportart für seinen Hund und ihn die beste ist. Durch eine informative Präsentation werden dem Tierbesitzer zwei bis drei Sportarten gezeigt, die er mit seinem Hund ausüben kann. Entscheidet sich der Besitzer für eine, kommt es zur praktischen Schulung, die mit der Durchführung des Trainings endet.

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