Beruf

Beruf Hundegesundheitstrainer Definition


Das Berufsbild

Der Lehrgang Hundegesundheitsmanagement vermittelt umfassende Kenntnisse, die zu verschiedenen Tätigkeitsfeldern führen können. Dabei handelt sich nicht um kurative sondern um beratende Tätigkeiten, die zur Krankheitsprävention und Gesundheitserhaltung des Hundes führen. Der Ausübende dieser Tätigkeit wird Hunde-Gesundheitstrainer genannt.

Tätigkeitsfelder/Aufgabenprofil allgemein

Hundegesundheitsberatung bezieht sich auf die Aufklärung der Besitzer über die natürlichen Bedürfnisse ihres Hundes, angefangen bei gesunder Ernährung und optimaler Haltung bis hin zur Förderung der ausgewogenen Bewegung und Beschäftigung sowie einer aktiven Instruktion beim Einsatz in den verschiedenen Hundesportdisziplinen. Unter diesen Tätigkeiten wird heute auch Fitness, Gesundheitstraining oder Krankheitsprävention und Anti-Aging verstanden.

Weitere mögliche Tätigkeitsfelder - je nach Kreativität der Absolventen bzw. deren Spezialisierung

  • Beratung auf den Gebieten Ernährung, Haltung, Pflege und Bewegung des Hundes, vor allem für Tierbesitzer, die sich erstmalig ein Tier zugelegt haben und noch keine praktische Erfahrung damit haben.
  • Erstellung eines Bewegungs- und Beschäftigungsplanes, je nach Gewicht, Größe, Rasse, Verwendungszweck, vorhandenen Krankheiten, körperlicher Verfassung, Stoffwechseltyp, hereditären Belastungen u.a.
  • Beratung des Hundebesitzers, der nach Fitnessmöglichkeiten für sich selbst sucht, diese aber mit seinem Hund ausüben möchte
  • Beratung des Besitzers bei der Auswahl einer Hundesportart, die optimal für seinen Hund wäre
  • Beratung des Besitzer in Sachen der Mehrhundehaltung
  • Beratung des Besitzers, die mit Hunden unterwegs und auf Reisen sind
  • Beratung, wie sich Fitness mit Anti-Aging-Maßnahmen kombinieren lässt
  • Die Gesundheitsberatung des Besitzers von alternden Hunden
  • Die Beratung des Besitzers von Tieren, deren Alter oder Lebensabschnitt allein schon eine Gesundheitsgefährdung vermuten lassen, z. B. vorpubertäres Alter, Eintritt ins juvenile oder senile Alter, Gravidität, Laktation, Scheinträchtigkeit u. a.
  • Die Beratung des Besitzers von Tieren, die sich in der Rekonvaleszenz befinden
  • Die Veranstaltung von Seminaren beispielsweise für Hundevereine, auf denen speziell eine rassebezogene Gesundheitsberatung durchgeführt wird
  • Die Organisation von Eventtagen für Hunde und deren Besitzer, z. B. unter dem Motto: „Durch Spaß und Fitness zur Gesundheit
  • Durchführung von Seminaren zum Thema „Kochen für den Hund“, z. B. auch von gesunden Leckerlis
  • Durchführung von Seminaren zu den Themen „Fitness mit dem Hund“ oder „Fitness für den Hund“
  • Organisation und Durchführung von Urlaubs-Camps mit Hunden, in denen ein Fitnesstraining in den verschiedensten Hundesportarten für den Hund unter Einbeziehung seines Begleiter durchgeführt wird
  • Eine freiberufliche Tätigkeit bei verschiedenen Firmen, die Produkte für Tiere verkaufen
  • Eine freiberufliche Tätigkeit als Verhaltens- und Fitness-Trainer in Zusammenarbeit mit Tierärzten und Tierheilpraktikern
  • Eine Zusammenarbeit mit Züchtern, die ihre Welpen an neue Besitzer abgeben unter der Bedingung, dass diese sich einer Schulung bei einem Gesundheitsberater unterziehen sollen

Optimierung der Haltung des Tieres und seiner Umwelt durch:

  • Analyse der wahrscheinlichen Stressfaktoren, die das Tier belasten
  • Analyse des Tagesablaufes und Beschäftigung des Hundes
  • Untersuchung auf Vorhandensein von Langeweile, Monotonie und Reizarmut, um diesen entgegen zu wirken
  • Überprüfung der Umwelt, des Umfelds und des Infelds des Hundes

Die ernährungsberatende Tätigkeit des Hundegesundheitstrainer erstreckt sich weiter auf:

  • Erarbeiten einer Bedarfsanalyse für Hunde aller Altersklassen
  • Individuelle Futterpläne für gesunde Hunde zur artgerechten Bedarfsdeckung
  • Anregungen und Tipps zur Umsetzung eines Futterplanes bei  Erwachsenen, Senioren, Welpen und Jungtieren
  • Ernährung bei speziellen Bedürfnissen, z. B. bei Trächtigkeit, Laktation, erhöhter Leistungsbereitschaft, besonderer Haltung
  • Ernährung des Hundes bei speziellen Aufgaben
  • Erstellung des Ernährungsplanes bei Stress und Hochleistungssport
  • Optimierung bestehender Rationen
  • Reduktionsdiäten
  • Spezielle Futterpläne zur Begleitung tierärztlicher Therapien, z. B. bei, Verdauungsstörungen, Futterunverträglichkeiten, Hyperaktivität, Magen-Darm-Problemen (Durchfall, Erbrechen), Nieren, Leber, Herz, Diabetes, Hauterkrankungen bei Futtermittelallergie, Übergewicht, Harnsteinen
  • Beratung und Aufklärung bei speziellen Fütterungsregimes, wie beispielsweise Rohfütterung (BARFen) oder vegetarische Ernährung

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